Verkaufen
31 Antworten · Alles rund ums Verkaufen auf dropo.
Grundlagen
Wie verkaufe ich gebrauchte Sachen?
Auf dropo hast du drei Wege, ein Inserat zu erstellen: mit KI, klassisch über den Wizard oder per Import von einer anderen Plattform.
Bei der KI lädst du Fotos hoch und Dropi erstellt daraus dein Inserat. Beim klassischen Weg gehst du Schritt für Schritt durch den Inserierprozess. Beim Import kannst du ein bestehendes Inserat von einer anderen Plattform übernehmen.
Mach die Fotos möglichst bei Tageslicht, beschreibe den Artikel ehrlich, erwähne auch Macken oder Gebrauchsspuren und setze einen realistischen Preis.
Dann entscheidest du, wie verkauft wird:
- Dropder Preis fällt automatisch, bis jemand zugreift.
- Fixpreisein fester Preis, wahlweise mit Aktionspreis.
- Direktverkaufnur das Inserat läuft über dropo; gegen Gebühr regelst du Zahlung und Übergabe selbst.
Bei Drop und Fixpreis läuft der Verkauf über dropo: Zahlung, Käuferschutz und Abwicklung übernehmen wir.
Beim Direktverkauf nicht. Dort gibt es keinen Checkout über dropo, keinen Käuferschutz und keine Verkaufsprovision.
Was kostet das Verkaufen?
Beim Verkauf über dropo ist Inserieren gratis.
Du zahlst erst, wenn tatsächlich etwas verkauft wird: 8 % auf den Warenpreis, höchstens CHF 149 pro Verkauf. Das ist der Normalfall, wenn du weder ein Abo noch eine höhere Umsatzstufe hast.
Mindestens werden CHF 1.50 verrechnet.
Mit Abo oder Umsatz wird es günstiger, bis auf 6,5 %. Auch der Provisionsdeckel kann mit einem Abo sinken, bis auf CHF 89.
Du bekommst bei der Provision automatisch den günstigeren der beiden Wege: Umsatzstufe oder Abo. Mehr dazu findest du weiter unten bei den Fragen zu Abos und Umsatzstufen.
Der Deckel greift nur, wenn die normale Provision ihn überschreiten würde.
Bei einem Verkauf für CHF 500 zahlst du beispielsweise 40 Franken Provision. Bei CHF 2'000 wären es bei 8 % eigentlich 160 Franken — mit dem Basic-Deckel werden aber höchstens CHF 149 verrechnet.
Ab diesem Punkt wächst die Provision nicht weiter.
Die Provision wird nur auf den Warenpreis berechnet, nicht auf den Versand.
Dazu kommt die Zahlungsgebühr unseres Zahlungsanbieters. Sie trägt der Verkäufer: ein Anteil des bezahlten Betrags, je nach Zahlungsart zuzüglich eines festen Betrags, auch auf den Versand. Sie wird zusammen mit der Provision von deiner Auszahlung abgezogen.
Die aktuellen Sätze der Zahlungsgebühr:
- Schweizer Karte, Apple Pay, Google Pay: 2,9 % + CHF 0.30
- Ausländische Karte: 3,25 % + CHF 0.30
- Klarna: 2,99 % + CHF 0.35
- TWINT: 1,9 % + CHF 0.30
Diese Gebühr verlangt unser Zahlungsdienst, nicht dropo.
Stand: Oktober 2026.
Beim Direktverkauf zahlst du stattdessen eine Inseratsgebühr, keine Provision (Frage 7).
Was ist ein Drop?
Ein Drop ist ein Zusammenspiel aus vier Werten, die du beim Inserieren festlegst:
- Start- oder Wunschpreisdort beginnt der Drop.
- Mindestpreisdort endet der Preisfall. Dieser Wert bleibt geheim.
- Droptaktwie oft der Preis fällt.
- Laufzeitüber welchen Zeitraum der Drop läuft.
Aus diesen Werten berechnet dropo die einzelnen Preisschritte so, dass der Preis am Ende exakt auf deinem Mindestpreis landet.
Jeder Drop endet mit einer Bietphase — entweder wenn der Mindestpreis erreicht wird oder sobald jemand vorher zugreift.
Dein Mindestpreis bleibt für andere Nutzer verborgen. Er wird Käufern weder auf der Seite noch während des Preisfalls angezeigt.
Drop oder Fixpreis?
Nimm einen Drop, wenn du den Marktpreis nicht genau kennst oder Bewegung in den Verkauf bringen möchtest.
Der Markt findet den Preis für dich: Der Preis fällt so lange, bis jemand bereit ist zuzugreifen.
Nimm einen Fixpreis, wenn du deinen Preis bereits kennst und dabei bleiben möchtest.
Welche Drop-Geschwindigkeiten gibt es?
| Takt | Laufzeit | |
|---|---|---|
| Sanft | 1× pro Tag | 30 Tage |
| Klassisch | 2× pro Tag | 14 Tage |
| Schnell | 4× pro Tag | 7 Tage |
| Flash | stündlich | 3 Tage |
Zusätzlich kannst du Takt, Schritt und Dauer selbst festlegen.
Welche Variante du auch wählst: Der Preis landet am Ende exakt auf deinem Mindestpreis.
Was ist ein Max Drop?
Ein Max Drop ist ein Inserat, dessen Mindestpreis bei ungefähr einem Franken liegt.
Nur bei dieser Art von Drop darf der mögliche Mindestpreis öffentlich genannt werden.
«Kann bis CHF 1 fallen.»
Das ist hier Teil des Versprechens.
Bei allen anderen Drops bleibt der Mindestpreis geheim.
Was ist Direktverkauf?
Beim Direktverkauf veröffentlichst du ein Fixpreis-Inserat gegen eine feste Gebühr für 1 bis 4 Wochen.
Interessenten melden sich direkt bei dir. Geld, Versand, Übergabe und weitere Details regelt ihr selbst.
Es gibt keinen Checkout über dropo, keine Verkaufsprovision — aber auch keinen Käuferschutz und keine Zahlungsabwicklung durch dropo.
Direktverkauf gibt es nur bei Fixpreis.
Ein Drop läuft immer über die Abwicklung und Provision von dropo.
| Abo | 1 Woche | 2 Wochen | 3 Wochen | 4 Wochen | inklusive pro Monat |
|---|---|---|---|---|---|
| Basic | 14.90 | 29.90 | 44.90 | 59.90 | 0 |
| Plus | 12.90 | 25.90 | 38.90 | 51.90 | 5 |
| Pro | 10.90 | 21.90 | 32.90 | 43.90 | 20 |
| Business · Pioneer | 8.90 | 17.90 | 26.90 | 35.90 | 50 |
| Professional | 6.90 | 13.90 | 20.90 | 27.90 | 100 |
| Corporate | 4.90 | 9.90 | 14.90 | 19.90 | 200 |
| Enterprise | 2.90 | 5.90 | 8.90 | 11.90 | 400 |
Solange dein enthaltenes Kontingent reicht, kostet ein Direktverkauf gar nichts. Es wird dann nicht einmal ein Bezahlvorgang gestartet.
Gratis-Inserat: Private Konten können jeden Kalendermonat ein Direktverkaufs-Inserat gratis veröffentlichen, mit 2 Wochen Laufzeit. Das gilt für Immobilien, Dienstleistungen und Fixpreis-Inserate ab CHF 5'000, nicht für Drops. Ein Fixpreis-Inserat bleibt dabei bei mindestens CHF 5'000. Nicht genutzt, verfällt es am Monatsende; Boosts kosten wie gewohnt.
Was ist ein Aktionspreis?
Bei Fixpreis-Inseraten kannst du zusätzlich einen Aktionspreis festlegen.
Das funktioniert sowohl über den klassischen Wizard als auch über den KI-Weg, wo Dropi dich von sich aus danach fragen kann.
Der Aktionspreis wird zum aktuellen Preis. Der reguläre Preis steht durchgestrichen daneben, zusammen mit dem Enddatum der Aktion.
Bei einem Drop wird nie ein Preis durchgestrichen.
Dort steht stattdessen der Startpreis klein und grau neben dem aktuellen Preis.
Wie biete ich mehrere gleiche Stück an?
Hast du denselben Artikel mehrmals, stellst du auf «Zustand und Details» die Stückzahl ein — ein Inserat für alle Stück. Wie viele es höchstens sein dürfen, hängt von deinem Konto ab: als privates Konto höchstens 10, auch mit einem Abo und auch als Pioneer; als Store je nach Abo-Stufe 25 bis 500. Auf dem KI-Weg fragt Dropi dich danach.
Die Stück dürfen sich nur in der Grösse unterscheiden. In Kategorien mit Grössen verteilst du sie auf die Grössen, zum Beispiel 2 × S, 4 × M und 2 × L. Für alle gilt ein Preis.
- Dropjeder Kauf löst ein Stück, das in seine eigene Bietphase von 10 Minuten geht; die übrigen fallen weiter. Was danach mit ihrem Preis geschieht, wählst du beim Erstellen: «Weiter droppen» (Preis und Laufzeit laufen unverändert weiter), «Neu starten in der Restzeit» (zurück zum Startpreis, gleiche Endzeit) oder «Neu starten mit voller Laufzeit» (zurück zum Startpreis, neue volle Laufzeit). Der Neustart in der Restzeit gilt nur, solange noch mindestens ¼ der Laufzeit übrig ist und zwischen zwei Drops mindestens 5 Minuten bleiben — sonst läuft der Drop unverändert weiter. Am Ende gehen alle übrigen Stück gemeinsam in die Bietphase.
- FixpreisKäufer wählen Grösse und Anzahl; das Inserat bleibt online, bis alles verkauft ist.
Erhältst du Angebote, gilt jedes für ein Stück der gewählten Grösse. Nimmst du eines an, ist dieses Stück verkauft und geht ohne Bietphase in die Zahlung; die übrigen bleiben im Drop bzw. im Bestand. Weitere Angebote bleiben offen, solange in ihrer Grösse ein Stück frei ist.
Beim Direktverkauf gibt es nur ein Stück. Die Provision und ihre Obergrenze gelten je Stück. Im Kontingent eines Abos zählt das Inserat als eines.
Bietphase und Angebote
Was ist die Bietphase?
Jeder Drop endet mit einer Bietphase.
Es gibt zwei Wege dorthin:
Niemand greift vorher zu.
Der Preis fällt bis exakt auf deinen Mindestpreis.
Danach laufen zuerst 30 Minuten Vorwärmphase, in der sich Interessenten sammeln können. Anschliessend folgen 10 Minuten aktives Bieten.
Zusammen dauert dieser Abschnitt 40 Minuten.
Jemand greift mitten im Preisfall zu.
Sein aktueller Preis wird automatisch zum ersten Gebot und die 10-minütige Bietphase startet sofort — ohne Vorwärmphase.
Bietet niemand mit, gehört der Artikel dieser Person zu genau dem Preis, bei dem sie zugegriffen hat.
Was ist Anti-Sniping?
Kommt in den letzten 30 Sekunden ein Gebot, läuft die Bietphase bis 30 Sekunden nach diesem Gebot weiter — so oft wie nötig.
Wer beispielsweise zwei Sekunden vor Schluss bietet, gewinnt also nicht einfach durch perfektes Timing.
Die anderen Interessenten erhalten nochmals die Möglichkeit zu reagieren.
Am Ende soll das höchste Gebot entscheiden und nicht die schnellste letzte Sekunde.
Was ist ein Max-Auto-Gebot?
Beim Bieten kannst du optional deinen persönlichen Maximalbetrag festlegen.
dropo bietet danach automatisch für dich mit, solange der Preis innerhalb dieses Betrags bleibt.
Du musst die letzten Minuten also nicht selbst ständig mitverfolgen.
Dein Maximalbetrag wird dabei nicht überschritten.
Wie funktioniert «Angebot senden»?
Statt lange Nachrichten hin und her zu schreiben, kannst du direkt eine Zahl senden.
Beim ersten Angebot darfst du zusätzlich genau einmal eine kurze Nachricht dazulegen — höchstens 120 Zeichen.
Danach läuft die Verhandlung nur noch über Zahlen:
- annehmen,
- ablehnen,
- Gegenangebot senden.
Das kann so lange hin und her gehen, bis ihr euch einig seid oder eine Seite nicht mehr weitermachen möchte.
Ein Angebot ist verbindlich und gilt 7 Tage oder bis das Inserat endet.
Abgelaufene Angebote räumt dropo einmal täglich am Morgen ab; bis dahin kann ein Angebot noch angenommen werden.
Angebote sind bei Drop und Fixpreis möglich, nicht beim Direktverkauf.
Verkäufer können Angebote ausschalten: unter Einstellungen › Beim Inserieren gilt das für alle ihre Inserate. Dann fehlt der Knopf «Angebot senden». Laufende Verhandlungen gehen weiter.
Bei einem Drop kann es passieren, dass der automatisch fallende Preis dein abgegebenes Angebot erreicht.
Dann löst sich das Angebot auf und du wirst benachrichtigt — du kannst den Artikel ab diesem Zeitpunkt zum aktuellen Preis kaufen.
Damit startet, wie bei jedem Kauf im Drop, eine Bietphase von 10 Minuten.
Was passiert, wenn mein Angebot angenommen wird?
Wird dein Angebot angenommen, entsteht daraus eine verbindliche Bestellung.
Der weitere Ablauf entspricht einer gewonnenen Bietphase.
Der Käufer hat ab diesem Zeitpunkt 24 Stunden Zeit zu bezahlen.
Danach läuft die Bestellung über die normale Abwicklung von dropo.
Wird innerhalb dieser Frist nicht bezahlt, gelten dieselben Regeln wie bei einer nicht bezahlten gewonnenen Bietphase: Die Bestellung läuft aus und der Käufer erhält einen Strike.
Was passiert, wenn niemand bietet?
Dann läuft das Inserat ohne Verkauf ab.
Es gibt keinen automatischen Kauf und keinen Gewinner.
Du kannst das Inserat über «Meine Inserate» wieder aktivieren.
Dadurch erhält es ein neues Verkaufsfenster.
Geld und Abwicklung
Wann bekomme ich mein Geld?
Sobald der Käufer den Erhalt bestätigt, wird die Auszahlung ausgelöst und über dein verbundenes Stripe-Konto überwiesen.
Meldet sich der Käufer nicht, erinnert das System nach 5 Tagen und eskaliert den Fall nach 7 Tagen.
Jeder eskalierte Fall wird von uns von Hand geprüft.
Wir melden uns schnellstmöglich und nehmen bei Bedarf mit beiden Seiten Kontakt auf.
Wie richte ich meine Auszahlung ein, und wer ist Stripe?
Stripe ist unser Zahlungsdienst. Bei jedem Verkauf über dropo wickelt Stripe die Zahlung ab und überweist dir den Erlös, sobald der Käufer den Erhalt bestätigt.
Vertragspartner ist die Stripe Payments Europe, Limited in Irland, ein beaufsichtigter Zahlungsdienst.
Inserieren kannst du ohne Bankdaten. Sobald du über dropo etwas verkaufst, verbindest du einmalig dein Konto über Stripe – gern auch schon vorher. Danach läuft jede Auszahlung automatisch über dieses verbundene Konto.
Bei der Einrichtung prüft Stripe, wer du bist – das verlangen die Vorschriften gegen Geldwäscherei und Betrug, bei jedem Zahlungsdienst.
Je nach Fall fragt Stripe nach Name, Geburtsdatum, Adresse und Bankkonto, manchmal auch nach einem Ausweis, bei Stores nach den Firmenangaben.
Fragt Stripe nach der Art deines Unternehmens, wählst du als Privatperson «Einzelperson oder Einzelunternehmen». Ein eigenes Unternehmen brauchst du dafür nicht.
Diese Angaben bearbeitet Stripe in eigener Verantwortung und speichert sie auch ausserhalb der Schweiz, unter anderem in den USA.
dropo erhält davon nur, was für die Abwicklung nötig ist, vor allem, ob die Prüfung abgeschlossen ist.
Mehr dazu in der Datenschutzerklärung, Ziffer 10.
Der Käufer hat die Bietphase gewonnen, zahlt aber nicht. Was passiert?
Wer eine Bietphase gewinnt, hat 24 Stunden ab Ende der Bietphase Zeit zu bezahlen.
Erinnerungen gehen 12 Stunden und 4 Stunden vor Ablauf der Frist raus.
Verstreicht die Frist, passiert alles automatisch:
- Die Bestellung wird storniert.
- Das Inserat startet als neuer Drop wieder vom Startpreis.
- Das Konto des Käufers bekommt einen Strike.
- Hat er als Verkäufer schon Bewertungen, sinkt zudem seine Zuverlässigkeit.
Hat der Käufer in der Zwischenzeit doch bezahlt, wird nichts storniert.
Das System fragt vor dem automatischen Storno nochmals bei der Zahlstelle nach, ob die Zahlung inzwischen eingegangen ist.
Der Verkäufer versendet oder übergibt den Artikel nicht. Was passiert?
Auch der Verkäufer muss seinen Teil einer bezahlten Bestellung erfüllen.
Bleibt eine bezahlte Bestellung ohne Versand oder Übergabe, erhält der Verkäufer nach 5 Tagen eine Erinnerung.
Nach 7 Tagen wird der Fall automatisch eskaliert und die Bestellung wird zum Streitfall.
Der Verkäufer erhält dabei einen Strike wegen Nichterfüllung.
Das Geld wird nicht automatisch an den Verkäufer ausbezahlt und auch nicht automatisch zurückerstattet.
Es bleibt zurückgehalten, bis der Fall geklärt ist.
Der dropo Support prüft den Fall und nimmt bei Bedarf mit Käufer und Verkäufer Kontakt auf.
Gibt es eine feste Frist zum Versenden?
Beim Inserieren gibt der Verkäufer eine erwartete Lieferdauer an.
Zur Auswahl stehen beispielsweise:
- 1–2 Tage,
- 3–5 Tage,
- 1 Woche,
- eine eigene Angabe.
Diese Lieferdauer dient als Information für den Käufer.
Sie ist keine automatische technische Versandfrist.
Hat der Verkäufer eine bezahlte Bestellung nach 7 Tagen noch nicht erfüllt, wird der Fall automatisch zum Streitfall und an den dropo Support eskaliert.
Kann ich einen Kauf oder Verkauf stornieren?
Ein abgeschlossener Kauf, eine gewonnene Bietphase oder ein angenommenes Angebot ist verbindlich.
Deshalb gibt es keinen allgemeinen Stornoknopf für Käufer oder Verkäufer.
Wer kauft, bietet oder verkauft, soll dies bewusst tun.
Kann eine Partei ihre Verpflichtung trotzdem nicht erfüllen, soll sie die andere Person so früh wie möglich über die Abwicklungsseite informieren.
Lässt sich dort keine Lösung finden oder bleibt eine Partei säumig, wird der Fall über die vorgesehenen Abläufe eskaliert.
Der dropo Support prüft dann den konkreten Fall und versucht gemeinsam mit beiden Seiten eine Lösung zu finden.
Wie tauschen Käufer und Verkäufer die Versandadresse oder Übergabedetails aus?
Nach einem Kauf erhalten Käufer und Verkäufer Zugriff auf die gemeinsame Abwicklungsseite.
Dort steht auch der Chat zur Verfügung.
Über diese Abwicklung könnt ihr die für den Verkauf notwendigen Details direkt miteinander klären, zum Beispiel:
- Versandadresse,
- Übergabeort,
- gewünschte Versandart,
- Zeitpunkt der Übergabe,
- weitere notwendige Angaben.
dropo übermittelt nicht automatisch eine hinterlegte Lieferadresse.
Die Parteien tauschen die erforderlichen Informationen nach dem Kauf direkt über die Abwicklung aus.
Was passiert, wenn Käufer oder Verkäufer ihre Verpflichtung nicht erfüllen?
Grundsätzlich gilt für beide Seiten dasselbe Prinzip:
Eine abgeschlossene Transaktion ist verbindlich.
Kommt eine Partei ihrer Verpflichtung nicht nach und lässt sich das Problem nicht direkt lösen, wird der Fall eskaliert.
Bei einer bereits bezahlten Bestellung bleibt das Geld während der Klärung zurückgehalten.
Der dropo Support nimmt den Fall auf, kontaktiert bei Bedarf beide Parteien und prüft, welche Lösung im konkreten Fall möglich ist.
Je nach Situation können daraus beispielsweise eine Auszahlung, eine Rückerstattung oder Massnahmen am betroffenen Konto entstehen.
Was passiert, wenn ein Paket verloren geht oder beschädigt ankommt?
Kontaktiere zuerst die andere Partei über die Abwicklungsseite.
Kann das Problem dort nicht geklärt werden, meldest du den Fall über die Abwicklung.
Solche Fälle prüft der dropo Support einzeln.
Versandunternehmen und Trackingnummer können vom Verkäufer angegeben werden.
Tracking ist aktuell nicht in jedem Fall zwingend vorgeschrieben.
Bei einem eskalierten Versandproblem prüft dropo die vorhandenen Angaben und versucht gemeinsam mit beiden Parteien zu klären, was passiert ist und welche Lösung möglich ist.
Wie funktioniert eine Rückerstattung?
Eine Rückerstattung im Rahmen eines Streitfalls wird durch dropo ausgelöst.
Wird eine vollständige Rückerstattung entschieden, erstattet Stripe den Betrag auf das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel zurück.
Die Rückerstattung umfasst dabei die ursprüngliche Zahlung einschliesslich der über die Bestellung bezahlten Versandkosten.
Da die Auszahlung an den Verkäufer in einem solchen Fall nicht stattfindet, wird auch keine Verkaufsprovision an den Verkäufer ausbezahlt beziehungsweise abgezogen.
Die Zahlungsgebühr von Stripe wird bei einer vollständigen Rückerstattung nicht automatisch von Stripe zurückerstattet und wird in diesem Fall von dropo getragen.
Die aktuellen Sätze der Zahlungsgebühr stehen in Frage 2.
Einigen sich Käufer und Verkäufer mit dropo auf eine teilweise Erstattung, geht dieser Teil an den Käufer zurück und wird von der Auszahlung an den Verkäufer abgezogen. dropo trägt davon nichts, und eine teilweise Erstattung erfolgt nie automatisch.
Muss ich Steuern zahlen?
Privater Gelegenheitsverkauf gebrauchter Sachen ist in der Schweiz in der Regel steuerfrei.
Wer regelmässig und mit Gewinnabsicht verkauft, kann als gewerblich gelten. Dann können andere steuerliche Regeln gelten.
Im Zweifel fragst du deine Steuerbehörde oder eine Fachperson.
dropo darf und kann dazu keine verbindliche individuelle Steuerberatung geben.
Ab CHF 20'000 Umsatz innerhalb von 30 Tagen weisen wir dich vorsorglich darauf hin, deine eigene steuerliche beziehungsweise mögliche MWST-Pflicht zu prüfen.
Dieser Hinweis bedeutet nicht automatisch, dass du tatsächlich MWST-pflichtig bist.
Brauche ich ein Gewerbe?
Für gelegentliche private Verkäufe nicht.
Wer gewerblich verkauft, benötigt ein Geschäftskonto mit den entsprechenden Anbieterangaben.
Dazu gehören unter anderem:
- Firma,
- rechtlicher Name,
- Adresse,
- UID.
Regeln und Versand
Was darf ich nicht verkaufen?
Für Waffen, lebende Tiere und bestimmte esoterische Artikel wie Talismane, Heilsteine oder Tarot gibt es auf dropo keine Kategorie.
Sie lassen sich deshalb gar nicht regulär einstellen.
Dazu kommt alles, was ohnehin verboten ist, beispielsweise:
- Fälschungen,
- Medikamente,
- Betäubungsmittel,
- gestohlene Ware.
Bei Filmen ist die Alterseinstufung als Pflichtfeld vorgesehen beziehungsweise wird entsprechend den geltenden Vorgaben berücksichtigt.
Wie läuft der Versand?
dropo selbst versendet nichts.
Ob du versendest oder nur Abholung anbietest, entscheidest du beim Inserieren.
Wenn du Versand anbietest, ist es auch deine Aufgabe, das Paket aufzugeben.
Die Versandkosten bestimmst du selbst und gibst sie beim Inserieren an.
Sie werden beim Bezahlen zum Warenpreis dazugerechnet, damit der Käufer alles in einem Vorgang bezahlt.
Auf die Versandkosten fällt keine Verkaufsprovision an.
Die Zahlungsgebühr fällt dagegen auf den Gesamtbetrag an, also auch auf den Versandanteil. Rechne das bei deinem Versandpreis mit ein.
Die aktuellen Sätze der Zahlungsgebühr stehen in Frage 2.
Bietest du sowohl Versand als auch Abholung an, wählt der Käufer beim Bezahlen aus. Der Betrag richtet sich nach seiner Wahl, und danach steht die Übergabeart fest.
Versandadresse und weitere Versanddetails tauschen Käufer und Verkäufer nach dem Kauf über die gemeinsame Abwicklungsseite aus.
Wie bearbeite, pausiere oder lösche ich ein Inserat?
Über das Menü direkt am Inserat oder über deine Inserate-Liste im Profil.
Sobald der erste Drop stattgefunden hat, sind folgende Werte gesperrt:
- Start- beziehungsweise Wunschpreis,
- Mindestpreis,
- Geschwindigkeit,
- Laufzeit.
Der Preisverlauf soll für alle Beteiligten nachvollziehbar bleiben.
Titel, Beschreibung, Bilder, Kategorie, Standort und die übrigen Angaben kannst du weiterhin ändern.
Wie lange läuft mein Inserat?
Ein Fixpreis-Inserat läuft 30 Tage.
Danach endet es.
Es verlängert sich nicht automatisch.
Du kannst es über «Meine Inserate» wieder aktivieren und erhältst dadurch ein neues Verkaufsfenster.
Bei einem Drop bestimmt die gewählte Geschwindigkeit die Laufzeit.
Beim Direktverkauf gilt die Laufzeit, die du gekauft hast.
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